Kurz notiert

Leben zwischen zwei Großreichen

Tabula Peuringeriana

Altertumswissenschaftler der Universität Jena erkunden den Grenzraum zwischen Rom und Iran in einem Forschungsvorhaben mit DFG-Förderung

Das Römische Reich hatte relativ flexible Grenzen, da die Römer stets auf Expansion aus waren. Traf das Imperium dabei auf ein anderes Großreich, gab es meist einen spannungsvollen Wechsel von Vorrücken und Zurückweichen in einer Pufferzone. Einen solchen Grenzraum wollen Altertumswissenschaftler der Universität Jena nun näher untersuchen. Ihr Forschungsprojekt »Imperia sine fine? Der römisch-parthische Grenzraum als Konflikt- und Kontaktzone vom späten 1. bis zum frühen 3. Jh. n. Chr.« wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit gut 310.000 Euro gefördert.

Der Heilige Augustinus stand im Fokus einer Tagung im Römischen Institut der Görres-Gesellschaft unter Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Italien, Marokko, Algerien und Tunesien. Das Treffen im Zusammenhang mit dem DFG-Projekt »Augustinus-Darstellungen als Formen spätantiker und postkolonialer Wissensproduktion« stellte den Höhepunkt einer Tagungsreihe über Augustinus im modernen Maghreb dar.

Tagungen
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Foto: Victor Brigola, Stuttgart

Ausstellung präsentiert 10 Jahre Basler Ausgrabungen in Francavilla Marittima

Mehr als 30 antike Gräber haben Archäologinnen und Archäologen sowie Studierende der Universität Basel im Rahmen einer Lehrgrabung in Süditalien freigelegt. Die Gräber stammen aus einer Zeit, als die ersten Griechen und Orientalen vor rund 3000 Jahren in der Region ankamen, und dokumentieren den Kulturaustausch mit der lokalen Bevölkerung. Die Ergebnisse und Methoden des Forschungsprojekts präsentiert nun eine Ausstellung in der Universitätsbibliothek Basel.

Ausgrabungen
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Grabungstechniker Udo Granzin untersucht die Grundmauern des neu entdeckten Gebäudes

Auf dem Rathausplatz in Salzkotten (Kreis Paderborn) entdeckten Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die Grundmauern eines historischen Gebäudes. In einer zweiwöchigen Ausgrabung wurden die Überreste vor der geplanten Rathauserweiterung nun näher untersucht.

Ausgrabungen
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CT

Für den Schutz und die Pflege von Denkmälern verwenden die öffentlichen Haushalte in Deutschland pro Jahr rd. 500 Millionen Euro. Hinzu kommen die Ausgaben von etwa 1,9 Mrd. Euro für Museen und Sammlungen. Wie Geld für den Schutz und die Präsentation von Kulturgut angelegt ist, zeigen erfolgreiche Projekte aus den Reihen der Zuse-Gemeinschaft, die Forschungsergebnisse auf historische Räume ebenso wie auf neue Bauten oder auf Erdblöcke anwenden.

Forschung
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Was passierte mit einem Viehhändler, der ein scheinbar krankes Schwein an einen Bauern verkauft hat und dieses auf dem langen Heimweg nach "Winternheim" verlustig gegangen ist? Solcherlei "Hader" oder Streit wurde in den Ingelheimer Gerichtbüchern niedergeschrieben, die für die Wissenschaft einen unschätzbaren Fundus an Informationen über das Leben im Mittelalter darstellen.

Veröffentlichungen
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Unterzeichnung der Zuwendungsvereinbarung für Kalkriese

Museum und Park Kalkriese stehen in diesem Jahr zusätzlich 73.000 Euro zur Verfügung, die vom Land Niedersachsen für die archäologischen Forschungen bereitgestellt werden.

Museen & Ausstellungen
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Seit 2010 beauftragt das französische Kulturministerium das Institut national de recherches archéologiques préventives (Inrap) mit der Koordinierung und Förderung der Nationalen Archäologietage (Journées nationales de l'archéologie, JNA). Zum zehnjährigen Bestehen öffnet Inrap diese Veranstaltung vom 14. - 16. Juni für alle europäischen Länder.

Ausstellungen
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Karl-Uwe Mahler

Dr. Karl-Uwe Mahler beginnt seine Arbeit am Rheinischen Landesmuseum Trier

Personalia
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Ein unter Mitwirkung des Vorderasiatischen Museums entstandener 360°-Film zeigt das antike Palmyra in historisch genauer digitaler Rekonstruktion. Produziert wurde das VR-Projekt von ZDF/Terra X und Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Denkmalschutz
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Workshop on Ancient Rare Diseases

Heutzutage leiden allein in Deutschland etwa vier Millionen Menschen an einer seltenen Erkrankung. Diese Krankheiten gehen sehr häufig mit schweren körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen einher und sind nach wie vor nicht therapierbar. Was sind seltene Erkrankungen und seit wann gibt es sie? Sind sie ein modernes Problem oder können sie schon bei unseren Vorfahren nachgewiesen werden?

Tagungen
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Kurz notiert

Auf dieser Seite finden Sie Notizen aus der archäologischen Wissenschaft und Forschung sowie zu aktuell in Print- und Online-Medien verbreiteten Meldungen zu archäologischen Themen.