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Newsletter 23/2018

22.05.2019

 

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Neu bei Archäologie Online

Wir sind wieder da
Phoenix

Nachdem unser Server für einen Zeitraum von etwa 20 Stunden nicht mehr erreichbar war, haben wir schon überlegt, ob wir unser Portal nicht besser umbenennen sollten in Archäologie Offline - aber seit Freitag Vormittag sind wir wieder auf Sendung! Die Namensänderung kann also bis auf weiteres entfallen.

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Mehr Neuigkeiten von Archäologie Online
 
 

Nachrichten

Tabus als Teil frühen Wassermanagements in Polynesien
Drohnenaufnahme des Nordabschnitts des Fundplatzes mit Wasserfall und gepflasterten monumentalen Terrassen

Schon immer war Süßwasser auf der Osterinsel (Rapa Nui) inmitten des Pazifiks ein wertvolles Gut. Obwohl ausreichend Regen fällt, sind oberflächlich gut erreichbare Wasserspeicher selten oder nur schwer zugänglich. Ein Team der Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) will herausfinden, wie die einstigen Siedler während der letzten tausend Jahre mit dem Wassermangel umgegangen sind.

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Sparsame Kalkbrenner
Der Kalkbrennofen im freigelegten Zustand

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sind bei Brilon-Bleiwäsche auf die Überreste eines historischen Kalkbrennofens aus dem 19. Jahrhundert gestoßen. Auffällig an der Anlage sind die preiswerten und teilweise recycelten Materialen: Wer hier einst am Werk war, wollte mit geringen Investitionen Geld machen.

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Jugendliche bewahren antikes Bauwerk
Azubis lernen bei der Arbeit römische Ingenieurskunst kennen

Auszubildende des rheinischen Handwerks haben Teile der römischen Wasserleitung nach Köln restauriert, eines der wichtigsten archäologischen Denkmäler im Rheinland, und diese so vor der Zerstörung bewahrt. Notwendig wurde die Rettungsaktion, weil in Hürth bei Köln das antike Monument auf 55 Metern Länge der Neuführung der Bundesstraße 265 weichen musste.

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Deutsch-libanesisches Konservierungsprojekt in Baalbek erfolgreich abgeschlossen
Übergabe des Restaurierungsprojekts

Stadtviertel Bustan Nassif aus dem 12.-15. Jahrhundert komplett restauriert und für Besucher neu erschlossen Drei Jahre lang herrschte im Sommer oder Herbst für drei Monate eifrige Geschäftigkeit im „Bustan Nassif“ in Baalbek. Nun konnte der libanesischen Antikenverwaltung in einer offiziellen Präsentation und in Anwesenheit des deutschen Botschafters, Herrn Dr. Georg Birgelen, und des Bürgermeisters von Baalbek, Herrn Hussein al-Laqqis, ein restauriertes archäologisches Gelände übergeben werden.

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Archäologie aus dem Weltraum
TanDEM-X-Satellitenmission

Mit Hilfe moderner Satellitentechnik gelingt es Forschern des DAI Kairo, antike Landschaften im Nildelta zu rekonstruieren

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Höhlenkunst aus der Eiszeit
Steinzeitliche Felsgravur

Tübinger Archäologen entdecken mindestens 12.000 Jahre alte Tierdarstellungen in Frankreich Wissenschaftler der Universität Tübingen haben im Osten Frankreichs zwei Höhlen mit prähistorischer Wandkunst entdeckt. Die Gravierungen und Malereien entstanden vor mindestens 12.000 Jahren, frühe moderne Menschen stellten hier unter anderem die Silhouette eines Pferdes und eines hirschartigen Tieres dar.

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Analyse alter Genome zeigt bislang unbekannten Genfluss zwischen Nord- und Südamerika
Die Karte zeigt die geografischen Wanderungsbewegungen der Bevölkerungsgruppen

Die erste umfangreiche Analyse alter Genome aus Mittel- und Südamerika belegt einen bedeutenden, bislang unbekannten frühen Bevölkerungsaustausch. Untersucht wurden dafür die Genome von bis zu 11 000 Jahre alten menschlichen Überresten von 49 prähistorischen Individuen. Die in der Fachzeitschrift Cell veröffentlichte Studie zeigt, dass ein markanter DNA-Typ, der mit der ersten weit verbreiteten archäologischen Kultur Nordamerikas (Clovis) verbunden ist, vor 11 000 bis 9 000 Jahren auch in Chile, Brasilien und Belize auftrat.

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Von wegen wild und gefährlich
Illustration: Neandertaler vs. Wollhaarnashorn

Kopfverletzungen waren bei Neandertalern nicht häufiger als bei frühen anatomisch modernen Menschen in Eurasien. Das fand ein Forscherteam unter der Leitung von Professorin Katerina Harvati vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment und der Universität Tübingen heraus. Die Ergebnisse stehen im Widerspruch zu bisherigen Annahmen, denen zufolge Fossilien von Neandertalern eine ungewöhnlich hohe Zahl von Verletzungen aufwiesen. Das frühere Image des Neandertalers als grobschlächtigem oder gar gewalttätigem Frühmenschen muss weiter revidiert werden.

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Die Vermessung der Bremer Kogge
Bremer Kogge wird fotogrammetrisch vermessen

Wissenschaftler der Jade Hochschule untersuchen die Verformung des historischen Handelsschiffes im Deutschen Schifffahrtsmuseum Im Mittelalter als Handelsschiff auf den Weltmeeren, jahrzehntelang als Wrack unter Wasser, jetzt im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven ausgestellt – die Geschichte der »Bremer Kogge« ist lang. Damit das Handelsschiff und damit ein wichtiger Teil der maritimen Geschichte weiterhin erhalten bleibt, sind aufwendige Konservierungsarbeiten notwendig. Wissenschaftler_innen der Jade Hochschule schaffen hierfür die Voraussetzung, indem sie messen, wie sich das über 600 Jahre alte Wrack verformt.

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Unsere Vorfahren waren gesünder als erwartet
Schädel mit Hiebverletzung

Eine neue bioarchäologische Studie liefert erstmals Gesamtdarstellung zur Gesundheit der Europäer über einen Zeitraum von 2000 Jahren.

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Archäologie-Preis Baden-Württemberg 2018 verliehen
Verleihung des Archäologie-Preises 2018

Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, überreichte am 12. November den mit 8.000 Euro dotierten Archäologie-Preis Baden-Württemberg in Stuttgart an Reiner Blumentritt aus Schelklingen und Georg Hiller aus Blaubeuren. Den Förderpreis erhielt die Archäologie-AG Kirchheim unter Teck.

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Archäologische Ausgrabungen am slawischen Burgwall Pechau
Slawischer Burgwall Pechau, Luftbild

Anläßlich von Deichsanierungsarbeiten führten Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt Ausgrabungen am slawischen Burgwall Pechau bei Magdeburg durch. Die mittelalterliche Befestigung war bereits bei der Anlage des Deiches Ende des 19. Jh. teilweise zerstört worden. Bei den aktuellen Grabungen konnten die Wissenschaftler außer der Befestigungsanlage selbst auch mehrere Gebäude und eine Straße innerhalb des Walls dokumentieren und die historisch belegte Zerstörung der Anlage im 11. Jh. durch einen Brand auch archäologisch bestätigen.

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Kurz notiert

23.11.2018 Schatzsucher im Visier der Ermittler
23.11.2018 Geologischer Führer durch den Nordost-Oman als Best Guidebook ausgezeichnet
19.11.2018 Bund fördert arabisch-deutsche Forschungskooperation
16.11.2018 Schutz vor Dämonen und neidischen Nachbarn
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Neu in der Mediathek

Archäologie und das Leben in der Wildnis! Und was sind Knochenflöten? - AMH012: Gespräch mit dem Archäologen und Erlebnispädagogen Kai de Graaf Podcast

Für die 12. Folge des AMH Podcast haben Katrin Schröder und Anaïs Wiedenhöfer den Archäologen und Erlebnispädagogen Kai de Graaf von der Waldläufer Akademie zu Gast. Er bringt Interessierten anhand eines breiten Angebotes an Kursen Fähigkeiten näher, um in und mit der Natur zu leben. In dieser Ausgabe geht es auch musikalisch zu: Kai de Graaf hat verschiedene, zum Teil selbst gebaute (prä-)historische Musikinstrumente von der Knochenflöte bis zur Laute mitgebracht. Die Hörer erfahren dabei Interessantes über die Instrumente und können auch akustisch erleben, wie diese klingen.

Podcast anhören (Dauer: 42:18)
 
Wie digital muss ein Museum heute sein? - AMH010: Archäologie digital Podcast

In der 10. Folge des AMH-Podcasts unterhalten sich Katrin Schröder und Anaïs Wiedenhöfer über »das Digitale« am Archäologischen Museum Hamburg. Im Rahmen ihrer Tätigkeit am Museum befassen sich die beiden jungen Frauen mit der Kommunikation über Online-Kanäle bzw. mit digitalen Vermittlungsstrategien für das Museum. In dieser Podcast-Folge reden sie darüber, welche digitalen Angebote ein Museum machen sollte, ob ein Museum  heutzutage ohne digitale Angebote noch wettbewerbsfähig ist und was ein überzeugendes digitales Angebot ausmacht. In den letzten 12 Minuten der Folge geht es schließlich um die Frage, wie das »digitale Museum der Zukunft« aussehen könnte.

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Neue Einträge im Guide

  • Portal »Kleine Fächer«
    Die an der Universität Mainz angesiedelte »Arbeitsstelle Kleine Fächer« untersucht kontinuierlich die Entwicklung und Rahmenbedingungen dieser gerne auch Orchideenfächer genannten Fachbereiche an den deutschen Hochschulen. Das Portal der Arbeitsstelle bietet die Möglichkeit sich sehr detailliert mit der Entwicklung (Anzahl der Professuren, Standorte) und den Veränderungen seit 1997 auseinanderzusetzen. Neben weiteren interessanten Informationen wie beispielsweise der Rubrik »Kleine Fächer im Porträt« findet sich zu jedem Fach eine kurze Zusammenfassung der Fachgeschichte.
  • Berner Zirkel für Ur- und Frühgeschichte
    Seit 1951 organisiert der Berner Zirkel für Ur- und Frühgeschichte in enger Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Dienst Bern, dem Bernischen Historischen Museum und dem Institut für Ur- und Frühgeschichte & Archäologie der Römischen Provinzen jeweils im Winterhalbjahr eine Vortragsreihe.
  • Rome Reborn
    Mit der kostenpflichtigen App kann man sich in das antike Rom versetzen lassen und die Stadt bequem zuhause am PC, Smartphone oder Tablet in 3D erforschen.
  • NMB - Neues Museum Biel/Bienne
    Das »NMB - Neues Museum Biel«, ein Mehrspartenhaus für Geschichte, Kunst und Archäologie, ist 2012 aus dem Zusammenschluss der beiden Museen Schwab und Neuhaus entstanden. Die Homepage des Museums präsentiert Informationen rund um das Haus und zu den aktuellen Aktivitäten des Museums.
  • Altertumswissenschaften in Bern
    Der Verbund Altertumswissenschaften in Bern will die historisch gewachsenen disziplinären und kulturspezifischen Abgrenzungen der einzelnen altertumskundlichen Fächer überwinden. Die Webseite präsentiert alle Institutionen und Personen der Universität Bern, die über ein – zeitlich und räumlich breit verstandenes – Altertum forschen und lehren.
  • ArchaeoScreen und HammaBot
    Das Archäologische Museum Hamburg bietet am Domplatz zwei digitale Vermittlungskonzepte an, die den heutige Platz als die mittelalterliche Keimzelle der Hansestadt erlebbar machen sollen. So können beispielsweise Interessierte mittels des WhatsApp Guides »HammaBot« ihr Wissen rund um das Thema »Hamburger Domplatz« vertiefen.
  • Blog - Römer, Kelten und Germanen
    Der Archäologe und Autor (u.a. die Romanreihe »Rufus«) Stefan Gerlinger erläutert in seinem Blog nicht nur die historisch-archäologischen Hintergründe seiner Romane sondern bietet auch zahlreiche weitere Informationen rund um das antike Römische Reich.
  • Slawische Burganlagen in Deutschland
    Hauptziel der Homepage ist die Auflistung und Dokumentation der heute noch bekannten und lokalisierbaren slawischen Burgwälle in Deutschland. Daneben finden sich noch weitere zahlreiche Informationen rund um die slawische Besiedlung im Mittelalter.
 
 
 

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